Studium

 

Im Studium werden Kenntnisse vermittelt, Fertigkeiten geübt und Kompetenzen entwickelt. Das Zusammenspiel der Drei wird in der beruflichen Praxis als Handeln bezeichnet. Der Einzelne muss tatsächlich Handeln und eine Arbeitsaufgabe umsetzen.

tatsächliches Handeln ...

Hinter dem tatsächlichen Handeln steckt die Berechnung des Tragwerkes, die industrieelle Erstellung eines Fertigteils, die handwerkliche Erstellung einer Mauer, die Planung einer Straße etc.. Die Umsetzungvon Arbeitsaufgaben zur Planung und Ausführung von Bauprojekten, also das tatsächliche Handeln in der Ausführung, wird in der Bauwirtschaft unter dem Begriff des Baumanagements zusammen gefasst.

Für das tatsächliche Handeln wird fachliches Wissen wie Festigkeit, Statik, Baustoffe oder handwerkliches Wissen wie Steine setzen, Schalung aufbauen etc. benötigt. Es wird aber auch organisatorisches Wissen benötigt, das in den folgenden Webseiten auf der Basis von Geschäftsprozessen dargestellt ist und den Einstieg in die betriebliche Praxis unterstützen soll. Das organisatorische Wissen ist in seinem gesamten Umfang, für Planungs- und Ingenieurbüros, für Baufirmen und Handwerksbetrieb und für die öffentliche Verwaltung notwendig und anwendbar. Die Geschäftsprozesse für das tatsächliche Handeln sind in die drei Handlungsebenen operativ, taktisch und strategisch unterteilt:

  • das operative Handeln beschäftigt sich mit der kurzfristigen Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Leistungserbringung zur Erfüllung der Kundenaufträge.
  • das taktische Handeln beschäftigt sich mit der mittelfristigen Umsetzung der strategischen Entscheidungen. Dazu gehören die Bestimmung der Produktionstechnologie oder die Anpassung Arbeitsorganisation.
  • das strategische Handeln beschäftigt sich mit der langfristigen Ausrichtung der Ziele eines Unternehmens.

 

objektorientierte Kompetenz ...

Die Bauwirtschaft ist mit seinen dezentralen unabhängigen Planungsbüros, ausführende Baufirmen und steuerenden Behörden ein sehr vielschichtiges Gebilde, das für eine optimale Zusammenarbeit ein gemeinsames Dokumenationsmodell (BIM - Building Information Modell) benötigt. Ein zentralistisches, prozessorientieres Modell wiederspricht der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der einzelnen Bau-Beteiligten. Daher wird in den weiteren beschriebenen Geschäftsprozessen ein dezentrales, objektorientieres Dokumentationmodell bzw. Gebäudemodell beschrieben.

 

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